Zwangsneurosen und Zwangsgedanken

Wesentliche Kennzeichen dieser Störung sind wiederkehrende Zwangsgedanken und Handlungen.

Sie können gewalttätigen Inhalts, oder auch obszön sein. Meist werden sie als sinnlos angesehen.

Die betroffenen Personen versuchen in der Regel erfolglos dagegen anzukämpfen, jedoch sind diese Ideen immer stereotyp.

Sie werden als eigene Gedanken erlebt, auch wenn diese als abstoßend  empfunden werden.

Die betroffenen Personen versuchen immer wieder und auch immer mehr, dagegen anzugehen, gerade bei länger dauernden Episoden.

Es besteht meist eine enge Verbindung zwischen Zwangssymptomen, besonders Zwangsgedanken, und Depression.

Patienten, die unter rezidivierenden depressiven Störungen leiden, können während ihrer depressiven Episode Zwangsgedanken entwickeln.

Bei einer akuten Episode einer Zwangsstörung ist eine starke Depression vorhanden. Auftretende gelegentliche Panikattacken, oder leichte phobische Symptome werden auch oft diagnostiziert.

Das sind  sehr weitreichende und schwer abzugrenzende  Symptomenkomplexe, die unterschiedliche Behandlungen erfordern können.

Abschließend möchte ich kurz erklären woher diese  Zwänge kommen können.

Ein, oder meist auch mehrere Konflikte werden nicht gelöst.

Psychodynamisch spielen rigide Erziehungsformen während der analen Phase (2.-3. Lebensjahr) eine Rolle.

Es geht dabei um anal–lustvolle Impulse. Der zugrundeliegende Abwehrmechanismus ist die sogenannte Affektisolierung.

Versachlichung,  Gefühlsvermeidung,  Abkapselung der Affekte, in eine meist rationale Aktivität.

Das Kind wird wie ein Insekt in einem Bernstein betrachtet (Freud).

In der Regel treten  im Alter zwischen 20 und 25 Jahren die ersten Störungen auf.

Auf Grund des nicht gelösten Konflikts folgt die Angst. Das ist ganz natürlich.

Und nun hält der Patient den Druck nicht mehr aus und es folgt die Zwangsstörung.

Gemeinsam können wir Ihre Zwänge in der Tiefenhypnose gänzlich auflösen.

Hypnosezentrum am See Hypnosecoach, Entwöhnungen, Gewichtsreduktion
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